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 Das Klima und Wetter von Teneriffa

27.07.2016


Das Klima und Wetter auf Teneriffa

Das Wetter auf Teneriffa ist ganzjährig angenehm mild. Die geografische Lage sowie konstante Passatwinde sorgen für die weltweit geringsten Unterschiede zwischen den Jahreszeiten und gewährleisten somit milde Winter und nicht zu heiße Sommer. Dieser Umstand brachte Teneriffa den Beinamen "Insel des ewigen Frühlings" ein und macht sie vorallem für ältere Residenten attraktiv.

Trotz der geringen Größe von Teneriffa ist das Wetter regional unterschiedlich, da die vulkanische Gebirgskette im Zusammenhang mit den üblichen Nordost-Passatwinden als Wetterscheide wirkt. Urlauber können das Teneriffawetter jedoch getrost missachten, denn über mehrere Tage anhaltende Schlechtwetterphasen wie in Kontinental-Europa gibt es auf Teneriffa so gut wie nie. Generell gilt: Je näher der Küste und je weiter im Süden, desto weniger Regentage, mehr Sonnenstunden und gleichmäßigere Temperaturen im Tagesverlauf.


Das Klima und Wetter auf Teneriffa

Das Wetter im Norden von Teneriffa ist etwas wechselhafter und kühler als im Südenwesten der Insel aber ebenfalls ganzjährig angenehm. Ein stetiger Nordost-Passatwind treibt die feuchte Meeresluft am Teidemassiv hinauf und sorgt insbesondere um die Mittagszeit für gelegentliche Wolkenbildung in etwa 1.000 bis 1.500 Metern Höhe. Hierdurch bietet der Norden im Schnitt etwa eine Sonnenstunde weniger pro Tag und doppelt so viele Regentage als im Süden, die widerum eine vielfältige Vegetation ermöglichen.

Das Wetter im Süden von Teneriffa ist beständiger und etwas wärmer als im Norden. Sonnenhungrige Badeurlauber sind im Süden von Teneriffa (z. B. um El Medano) also am besten aufgehoben. Bis auf vereinzelte Schlechtwettertage kann man hier vorallem in Küstennähe nahezu täglich Sonne tanken und Baden gehen. Dabei sorgt eine kühle Brise von den Bergen meistens dafür, dass es auch im Sommer nie zu heiß wird. Die Vegetation ist weniger artenreich und die Landschaft wirkt wesentlich karger als im Norden Teneriffas.

Das Wetter außerhalb der Küstenregionen von Teneriffa ist über den Tag verteilt etwas weniger konstant und je nach Lage wolkiger, windiger, kühler oder heißer als in den Küstenregionen Teneriffas. Durch feuchtkühle Meeresluft, die im Norden gegen das Teidemassiv gedrück wird, kommt es dort in mittleren Höhenlagen durch Wolkenbildung nicht selten zu Nebelschwaden. Im südwestlichen Windschatten der vulkanischen Gebirgskette ist das Wetter hingegen sonniger aber dort verhindern in der Regel kühle Fallwinde zu heiße Temperaturen.

Das Wetter in den Bergen von Teneriffa ist sehr von lokalen Bedingungen geprägt. Besonders in Schluchten und dort, wo sich der frische Passatwind über die Bergkämme zwingt, kann es deutlich kühler und windiger sein. Auf dem Pico del Teide sollte man auch im Sommer warm angezogen sein, denn die Temperatur nimmt mit der Höhe kontinuierlich ab - als Faustregel kann man mit einem Grad weniger je 200 Metern Höhenzunahme rechnen. In den Höhenlagen oberhalb 3.000 Metern liegt in den Wintermonaten regelmäßig etwas Schnee.


Teneriffawetter im Monatsdurchschnitt
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Tag °C 21 21 22 23 24 26 27 28 27 26 24 22
Nacht °C 15 15 16 16 17 19 21 21 21 20 18 16
Wasser °C 19 18 18 18 19 20 21 22 23 23 21 20
 
Sonnenstunden 6 7 7 8 9 10 11 10 9 7 6 6
Regentage 6 5 5 4 2 1 1 2 3 4 6 7

Extremes Wetter auf Teneriffa

Dezember 2010: Nach Sturm und Starkregen mit Windböhen bis 110 km/h Anfang Dezember 2010 folgte eine nüchterne Bilanz: Umgestürzte Bäume und Strommasten sorgten vielerorts auf Teneriffa für Straßensperrungen und Stromausfälle. Ein Baukran kippte nahe eines Hotels um und ein Schuldach in San Miguel brach zusammen. Zum Glück kam dabei niemand ernsthaft zu Schaden.

Februar 2010: Mehrere schwere Stürme mit starken Niederschlägen und Windböhen bis 120 km/h haben das Leben auf Teneriffa im Februar beeinträchtigt. Es kam lokal zu Überflutungen, Erdrutschen, Verkehrsbehinderungen und Sturmschäden an Gebäuden. Zeitweise waren große Teile der Bevölkerung Teneriffas ohne Strom und Telefon. Auch der Fährverkehr kam zeitweise zum erliegen.

November 2009: Schwere Unwetter machten den kanarischen Inseln zu schaffen. Auf Teneriffa kamen örtlich bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel und es kam zu Straßensperrungen, heftigen Überschwemmungen und lokalen Stromausfällen. Heftiger Seegang und mächtige Wellen haben nahe am Meer gelegene Gebäude beschädigt.

Juli 2007: Seltene Ostwinde ("Calima") haben den kanarischen Inseln eine außergewöhnliche Hitzewelle beschert. Auf Teneriffa wurden stellenweise Temperaturen um 40 Grad Celsius und mehr registriert.

November 2005: Der Tropensturm "Delta" hat auf Gran Canaria und Teneriffa stellenweise für Chaos gesorgt und für große Schäden an Gebäuden gesorgt. Telefonverbindungen waren verübergehend unterbrochen und in Teneriffas zweitgrößter Stadt La Laguna fiel zeitweise der Strom aus. Alle Flughäfen waren geschlossen.



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